Projekt-Fakten
- Kunde: Burgruine Aggstein
- Zeitraum: 2020 – 2025
- Beauftragung: indirekt über Partner aus der Escape-Room Branche
- Zusammenarbeit: Umsetzung in Kooperation mit externem Partner
- Branche: Tourismus, Freizeit, Kultur
- Projektart: Outdoor Escape Games, IoT-Systeme
- Fläche: > 9.000 m² Outdoor-Areal
- Spielstationen: > 30 interaktive Stationen
- Spieler pro Jahr: > 1.500
- Technologien: IoT, Sensorik, Middleware, Echtzeit-Monitoring
- Rolle von C42: Consulting, Architektur, Entwicklung, Integration
Projekt-Fakten
Ausgangslage: Bestehendes System verstehen, bevor man es ersetzt
Ausgangslage: Bestehendes System verstehen, bevor man es ersetzt
Bevor wir neu gebaut haben, mussten wir zuerst Klarheit schaffen: Was gibt es bereits, wie ist es gedacht – und wo sind die Grenzen? Gerade bei Erlebnisformaten gilt: Technik darf nie „im Weg“ sein, sondern muss unsichtbar funktionieren.
- Dokumentation eines gewachsenen Systems als Basis für saubere Entscheidungen
- Gemeinsame Abstimmung mit dem Escape-Room-Partner sowie der Living Adventures Development GmbH (Consulting für Spielabläufe)
- Neuplanung von Stationen und Spielabläufen für eine moderne Spieldynamik
- Schrittweise Überführung ohne „Big Bang“-Risiko
- Herausforderung, die Spaß macht: Altes verstehen, ohne es „schönzureden“
- Systemanalyse inkl. Schnittstellen- und Kommunikationspfade
- Konzept für skalierbare Geräte-/Stationen-Topologie
- Definition von Zuständen/Ereignissen für Echtzeit-Interaktionen
- Grundlage für Monitoring/Alarmierung bereits in der Analysephase berücksichtigt
- Technische Leitplanken für Migration bestehender Spiele
Re-Design der Spielstationen: Von „funktioniert irgendwie“ zu „funktioniert immer“
Im Zuge der Beratungstätigkeit haben wir das neue Spiel neu aufgebaut und Stationen konzeptionell überarbeitet. Ziel war ein stimmiges Gesamterlebnis – aber eben mit einem technischen Fundament, das auch im Alltag belastbar bleibt.
- Neues Spielkonzept inkl. klarer Stationenlogik und nachvollziehbarer Abläufe
- Reibungslose Zusammenarbeit zwischen Spielkonzeption und technischer Umsetzung
- Einheitliches Konzept über alle Stationen hinweg (weniger Sonderfälle im Betrieb)
- Grundlage für zukünftige Erweiterungen und neue Effekte
- Pragmatisch gedacht: weniger Improvisation, mehr Verlässlichkeit
- Modulares Stationenkonzept für wiederverwendbare Bausteine
- Event-getriebenes Modell für Interaktionen zwischen Stationen
- Architekturvorgaben für Latenz, Robustheit und Fehlertoleranz
- Konzept für Echtzeit-Kommunikation über große Outdoor-Flächen
- Vorbereitung für Integration von Special Effects als eigene Komponente
Re-Design der Spielstationen: Von „funktioniert irgendwie“ zu „funktioniert immer“
IoT-Konzept & Prototyp-Hardware: Kommunikation durch Mauern und über 9.000 m²
IoT-Konzept & Prototyp-Hardware: Kommunikation durch Mauern und über 9.000 m²
Der Kern des Projekts war ein IoT-Konzept, das auch unter realen Bedingungen funktioniert: große Fläche, direkte Burgmauern, viele Stationen – und trotzdem muss die Spieldynamik in Echtzeit stimmen.
- 30 Spielstationen über die Gesamtfläche verteilt (Outdoor & durch Mauern getrennt)
- Zusätzlich ein weiterer Bereich mit über 40 Stationen, die ebenfalls in Echtzeit interagieren
- Entwurf und Einsatz neuer Hardware als Prototyp direkt in den Spielstationen
- Verlässliche Kommunikation als Basis für eine neue Spieldynamik
- Der sportliche Teil: dicke Mauern diskutieren nicht – die Technik muss’s lösen
- IoT-Design mit Sensorik, Sendern und Microchip-basierter Hardware
- Kommunikationskonzept für viele Knotenpunkte unter schwierigen Funkbedingungen
- Prototyping-Ansatz: Hardware iterativ im realen Umfeld validiert
- Definition von Zustands- und Telemetriedaten pro Station
- Grundarchitektur für spätere Systemkopplung (Middleware-ready)
Integration, Monitoring & Special Effects: Betriebssicherheit trifft Spielerlebnis
Nach der Konzeptionsphase haben wir das IoT-System implementiert und über unsere Data-Bridge-Middleware mit weiteren Systemen kommunizieren lassen. Parallel war klar: Ohne Monitoring und Alarmierung wird aus Erlebnis schnell Stress – daher haben wir den Betrieb konsequent mitgedacht.
- Integration aller Sensoren/Stationen in ein Monitoring-System
- Echtzeit-Alarme, damit Mitarbeitende fortlaufend über den Spielbetrieb informiert sind
- Schnelles Reagieren bei Störungen – weniger Ausfall, weniger Frust
- Einbindung von Special Effects für ausgewählte Stationen
- Ein einzigartiges Erlebnis für mehr als 1500 Spieler pro Jahr
- Systemkommunikation über Data-Bridge-Middleware (Datenflüsse zentral verfügbar)
- Monitoring-Anbindung aller Stationen inkl. Alarmierungslogik
- Telemetry/Health-Checks pro Station zur frühzeitigen Fehlererkennung
- Event-basierte Ansteuerung von Special-Effects-Komponenten
- Architektur für Betrieb, Wartbarkeit und Erweiterbarkeit über mehrere Jahre













